Jochen Ecke

Michael Ding

Lucas Kraus

 

 


Wir wollen alles Mögliche, nur nicht irgendwas zur Exzellenz führen. Wir wissen gar nicht, was Exzellenz eigentlich sein soll.

Seit 2003 basteln wir mit exponentiell wachsendem Ehrgeiz an einer zeitweilig wuchernden Vielzahl von Filmprojekten, teils Eigenproduktionen, teils Auftragsarbeiten. Auf unser Konto gehen beispielsweise ein abenteuerlicher Spot für die Eder-Heylands-Brauerei („Der blutige Biernachmittag“) und seit kurzem ein Videoclip für die deutsch-indische Band Guru mit dem Titel Ghoom. Der Clip könnte ab Anfang April 2006 möglicherweise Millionen von Menschen auf dem Subkontinent im Fernsehen beglücken. Wir stellen es uns schwierig vor, das zu überprüfen.

Unsere Auftragsarbeiten behandeln wir wie kleine Kurzfilme. Was daran liegt, dass wir eigentlich Erzählkino machen wollen – und es auch im Low- bis No-Budget-Rahmen tun. Das neueste fertiggestellte Werk, ein hoffentlich verstörender kleiner Psychothriller, wurde von uns auf den Namen Irgendwas von Rilke getauft.

Wir arbeiten (so weit wie irgend möglich) basisdemokratisch und aufgabenteilig – bei uns ist niemand nur für eine Position zuständig, und ein fliegender Wechsel ist jederzeit möglich. Der kaum zu widerlegende Vorteil daran ist, dass wir selbst im kleinen Team sehr effektiv und kostensparend arbeiten können. Außerdem sorgt es regelmäßig für heilsame Ernüchterung, wenn jeder beim Dreh seinen eigenen Kram schleppen muss.

Bis vor kurzem firmierten wir noch unter dem Namen WOW! Studios – mit dem Abschluss von Irgendwas von Rilke haben wir uns für einen Neustart unter dem Namen Gorilla Filmmaking entschieden. Der neue Name fasst unsere besondere Vorliebe für Menschenaffen, Low Budget-Pragmatik und den Hang zur kreativen Anarchie weitaus besser.

Außerdem waren die alten Studios ganz schön verwohnt.

 

 



Christian Giegerich

Thomas Nickel

Ruben Schmitt

Gregor Kowalinski



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